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Mithilfe der Herzratenvariabilität – Messung kann man unerkannte Regulationsstörungen aufdecken und so langfristige Gesundheitsgefährdungen vermeid

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Herzratenvariabiltät (HRV) - So leicht kann Stress gemessen werden

Die Herzratenvariabilität (HRV) bewertet den Zustand des vegetativen Nervensystems aufgrund der Herzfrequenzanalyse. Die HRV wird auch im Hochleistungssport und in der Kardiologie angewendet. Sie wird im Liegen und im Stehen durchgeführt und dauert 8 Min.

Die HRV ist ein Maß für die Variation des Zeitabstandes zwischen zwei Herzschlägen. Eine große HRV bedeutet, dass eine hohe Anpassungsfähigkeit auf sich ändernde Lebensbedingungen besteht. Schlägt das Herz unregelmäßig, bedeutet dies nicht, dass man krank ist - das Gegenteil ist der Fall: Ein nicht gleichmäßiger Herzschlag ist bei einem gesunden Herz ein deutliches Zeichen dafür, dass man fit und gesund ist und schnell ein paar Gänge hoch- oder herunterschalten kann. Umgekehrt ist eine niedrige Herzratenvariabilität ein Zeichen von Nichtanpassungsfähigkeit, Ermüdung, Alterung und Erschöpfung infolge langanhaltender Belastung.

Gesteuert wird die Herzratenvariabilität über das sogenannte vegetative Nervensystem, das übergeordnete Steuerungs- und Regulationssystem des Körpers. Es steuert alle lebensnotwendigen Grundfunktionen wie Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf-, Hormon- und Immunsystem. Die beiden Hauptnerven des VNS sind der Sympathikus (Anspannung) und Parasympathikus (Entspannung):

Der Sympathikus ist für Leistung, Kraft und Flucht verantwortlich.
Der Parasympathikus ist für Ruhe, Erholung und Erneuerung während der Nacht verantwortlich.

In einer akuten Stresssituation überwiegt der Sympathikus gegenüber dem Parasympathikus, man ist so zu sagen "auf der Flucht": der Blutdruck und der Puls gehen hoch, man schwitzt, schläft schlecht, die Verdauung leidet. Auf Dauer wird man krank.

HRV – Indikator zur Risikoabschätzung von vielen Erkrankungen

Anhand der HRV kann man innerhalb weniger Minuten feststellen, wie die Balance Sympathikus-Parasympathikus aussieht und welche Maßnahmen ggf. getroffenen werden müssen: Entspannung des Sympathikus oder Energiezufuhr für den Parasympathikus. Mit den Ergebnissen der HRV ist es also möglich, eine sehr genaue Darstellung des momentanen Gesundheitszustandes und vor allem auch eine Beurteilung der vorhandenen Ressourcen abzugeben.

Die Messung der Herzratenvariabilität empfiehlt sich z. B. bei folgenden Erkrankungen:

  • Burnout
  • Depressionen
  • chronisches Erschöpfungssyndrom
  • Darmerkrankungen
  • physische und psychische Stressbelastungen

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